Pause bringt den Beachvolleyballern kühlenden Regen
Das vierte Beachvolleyball-Turnier der Turngemeinde (TG) Trossingen ist zugleich das erste im Rahmen der „Troase Masters“ gewesen. Gewonnen hat am Ende die Mannschaft mit dem „Magic Touch“. Zum gemeinsamen Public Viewing des Argentinien-Spiels legte man eine (Regen-)Pause ein.
Der Samstag war -- zumindest in seiner ersten Hälfte -- ein perfekter Schwimmbad-Tag. Schwimmmeister Werner Strom hat in dieser Saison bereits über 600 Badegäste gezählt. „Und so läuft es eigentlich schon die ganze Woche“, freut sich der Schwimmmeister über den guten Besuch. Auch die „Frühschwimmer“ und Senioren, die jeden Morgen zu den Stammgästen zählen, finden sich inzwischen wieder regelmäßig ein. Und fast stets in Benutzung ist auch das Beachvolleyball-Feld.
So auch an diesem Samstag. Dass ausgerechnet an diesem Tag Deutschland im Viertelfinale der Fußball-WM stehen würde, konnte man im Vorfeld zwar nicht wissen. Dass ein Viertelfinalspiel anstand aber wohl. Und so hatten die Organisatoren den an so einem Tag unverzhichtbaren Großbild-Fernseher aufgestellt.
Zwar war -- eben wegen der WM -- die Zahl der gemeldeten Mannschaften mit zehn recht klein. Optimal, so Thomas Klotz von der TG, wären 20 Mannschaften gewesen. Aber auch so konnte in zwei Gruppen gespielt werden. so dass die jeweils Gruppenbesten dann im zweiten Teil den Turniersieger untereinander ausspielten.
Die Teams waren bunt gemischt, von erfahrenen Spielern, die regelmäßig miteinander Beachvolleyball spielen, bis hin zu Mannschaften, die sich eigens für dieses Turnier zusammengefunden haben, etwa aus den Reihen des Schwimmsport-Fördervereins oder der DLRG.
Public Viewing in der Pause
Dazwischen aber machte man eine Pause zum Public Viewing am Großbild-Fernseher. Allerdings hätte man wegen des Regens, der just um diese Zeit vom Himmel prasselte, ohnehin eine Zwangsunterbrechung einlegen müssen. Ja, der kräftige Regenschauer erwies sich für die Volleyballspieler im Nachhinein sogar als Glücksfall, konnte man danach doch auf kühlem, nassen Boden weiterspielen, während sich zuvor einige Spieler im heißen Sand buchstäblich Brandblasen an den bloßen Füßen geholt hatten.
Am Ende des Turniers hatte die Mannschaft „Magic Touch“ das magische Händchen und ging als Sieger hervor. Und danach hatten sich alle Beteiligten die Party, die am Abend in der Troase abging, redlich verdient.
Thomas Klotz, stellvertretender Abteilungsleiter der TG-Volleyballer, befand , dass die Zusammenarbeit mit der DLRG und die Koppelung mit den Schwimm-Stadtmeisterscahften zu den gemeinsamen „Troase Masters“ genau das Richtige gewesen sei.
